Sonntag, 13. Januar 2019

IDEEN FÜR EINEN GUTEN START IN DEN TAG / MIRACLE MORNING ROUTINE


Letzten Januar habe ich zum ersten Mal das Buch "Miracle Morning" von Hal Elrod gelesen und die Morgenroutine in meinem eigenen Rythmus eingeführt. Seit ich dann aber gereist bin, habe ich es nicht mehr geschafft, zurück in die Routine zu kommen, obwohl sie mir sehr gut getan hat.
Der heutige Post soll also für mich und dich gleichermaßen eine Inspiration sein, die eigene Morgenroutine so zu gestalten, dass man den Tag entspannt und motiviert startet.

Der Grundsatz von "Miracle Morning"

Bei der Miracle Morning Routine geht es darum, den Tag früh und mit mehreren Dingen zu starten, die Körper und Geist entspannen und einem Energie und Ruhe geben und erden.
Sie ist nach dem "6 SAVERS"-Prinzip aufgebaut:

S ilence

A ffirmations

V isualization

E xercise

R ead
S cribe

Die verschiedenen Teile der Routine sollen möglichst in der Reihenfolge passieren, sind aber sehr flexibel. Wenn man also an einem Tag weniger Zeit hat, kann man einfach jeden Part der Routine verkürzen. Laut Hal Elrod ist diese Routine eine, wenn nicht sogar DIE Möglichkeit, einen produktiven Tag zu haben und zu erreichen, was man erreichen will, da sie es zur Routine macht, jeden Tag positiv, produktiv und mit selbstbejahenden Dingen zu starten.
Mehr Infos zu dem ganzen System könnt ihr hier finden.

1. Silence

Bei diesem Teil geht es darum, dem Kopf Ruhe zu geben und nicht schon direkt nach dem Aufstehen eine Gedankenkarussell im Kopf zu haben, also im aktuellen Moment zu sein.
Letztes Jahr bestand dieser Teil der Routine bei mir immer aus einer geführten Meditation.
Ich finde aber, dass die typische Meditation an manchen Tagen bei mir einfach nicht wirklich viel bringt. Es schwirren dann trotzdem die ganze Zeit Gedanken in meinem Kopf und ich merke, dass ich mich manchmal überhaupt nicht mehr auf die Anleitung einlassen kann. Für solche Tage möchte ich ab jetzt andere Dinge einplanen, zum Beispiel malen in einem Anti-Stress-Malbuch, das ich geschenkt bekommen habe, oder auch einfach mir einen leckeren Tee zu machen und den Sonnenaufgang anzuschauen.

2. Affirmations

Mit diesem Teil tue ich mich ehrlich gesagt etwas schwerer. Ich kann mir vorstellen, dass Affirmations den Kopf dazu trainieren, positiv über sich zu denken, komme mir aber trotzdem einfach blöd vor, wenn ich laut mit meinem Spiegelbild spreche. Deshalb habe ich mir hierzu überlegt, jeden Morgen ein positives Motto in mein Bullet Journal zu schreiben.
Du kannst hier natürlich auch die Affirmations aufschreiben oder laut sagen, was immer dir am meisten hilft :)



3. Visualization

Hier soll man sich bildlich das Leben vorstellen, das man mal leben möchte und zwar so detailreich wie möglich.
Eine Möglichkeit hierfür ist es, sich digital oder auf Papier ein Dream Board zu machen. Hierfür suchst du dir Bilder zusammen, die das Leben darstellen, das du dir wünschst, schaust sie an und versuchst, dich richtig in diesen Moment hineinzudenken. Und vor Allem auch das zu fühlen, was diese zukünftige Version von dir in diesem Moment fühlen würde.

4. Exercise

Dass man Sport machen soll, hören wir ja jetzt nicht zum ersten Mal. Bei diesem Punkt geht es Hal Elrod aber gar nicht speziell darum, dass wir ein total anstrengendes 1,5h Workout im Fitnessstudio machen. Hauptsache wir bewegen uns. Egal, ob dies in Form eines kleinen Videoworkouts im Wohnzimmer, eines Spazierganges mit dem Hund oder sogar nur einer Minute Hampelmänner ist. 
Mein eigentliches Ziel ist es, meine Fitnessstudio-Mitgliedschaft häufiger zu nutzen. Das Studio ist wirklich keine zehn Minuten von meiner Wohnung entfernt und trotzdem gehe ich so selten, shame on me. Wenn es morgens aber kalt und eklig draußen ist, ist manchmal der Schweinehund einfach zu groß (obwohl manchmal da eigentlich auch eine Untertreibung ist). Und da finde ich es immer noch besser, ein paar Video-Workouts oder etwas Yoga zu machen, als dann einfach gar nichts zu machen. 
Aber auch an Tagen, an denen man sehr müde ist oder auch etwas angeschlagen, kann man hier ein paar Minuten Stretching machen, das geht ja nun wirklich fast immer.



5. Read

Zugegebenermaßen ist das mein Lieblingsteil der Routine. Im Moment lese ich gerne zwei Bücher parallel: ein fiktionelles Buch (aktuell ist das bei mir Harry Potter and the Order of Phoenix) und ein non-fiktionelles (im Moment Atomic Habits von James Clear, sehr zu empfehlen).
Morgens lese ich meistens etwas non-Fiktionelles, weil mich das immer motiviert. Außerdem bestünde bei dem fiktionellen Buch die Gefahr, dass ich mich zu sehr reinlese und nicht mehr aufhören kann ;)

6. Scribe

Hier soll man etwas schreiben. Egal, ob das Stream-of-Consciousness ist, mit speziellen Fragen fürs Tagebuch (Journalling Prompts) oder sonst etwas, das hilft, die Gedanken zu sortieren.
Aktuell mache ich mir zu "Atomic Habits" Buchnotizen, weil ich die Inhalte gerne wirklich verinnerlichen will. Und zusätzlich dazu starte ich meinen Tag häufig auch mit meinem Bullet Journal (was ja auch als Tagebuch genutzt werden kann). Dabei fülle ich meine ersten Tracker aus, erinnere mich an meine wöchentlichen Ziele, plane den Tag und setze Prioritäten.

Bei meinen Q1 Goals dieses Jahr (mehr dazu in meinem letzten Post) ist mein Top-Ziel "Routinen". Weil ich mich erinnern kann, dass die Miracle Morning Routine meine Tage im letzten Januar wesentlich besser gemacht hat, möchte ich sie nun auch wieder einführen.

Was sind die Dinge, die dir morgens helfen, einen guten Start in den Tag zu haben?

Ich wünsche dir noch einen tollen Sonntag!
x Anna

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