Donnerstag, 14. Februar 2019

WARUM LOLLYLOOP? - DIE GESCHICHTE ZUM NAMEN

2011 habe ich in einer Zeitschrift eine Anzeige für Stoffetiketten zum Aufbügeln gesehen, auf die du deinen Markennamen sticken lassen konntest. Habe ich genäht? Nein. Hatte ich eine Marke? Nein. Trotzdem wollte ich die Etiketten unbedingt haben. Jetzt musste nur noch ein Name her, den ich aufsticken lassen konnte. Frag micht nicht, wie ich dabei auf "lollyloop" gekommen bin, nur eins ist sicher: ich war überglücklich als ich die Etiketten in den Händen hielt.

Jetzt, wo ich schon Etiketten mit einem Markennamen hatte, fehlten mir natürlich Produkte. Ich habe immer schon gerne gebastelt, also hatte ich keine Probleme, mir etwas einfallen zu lassen. Bemalte Wäscheklammern und Donut-Anhänger aus Fimo-Knete waren dabei nur der Anfang.

Nach wenig Zeit merkte ich allerdings, dass mein Wohnzimmer-Business (ein selbstgemachtes Plakat mit dem Produktangebot und meine Produkte vor meiner Zimmertür auf unserem Wohnzimmertisch drapiert) mit ca. 50 Cent Einnahmen von ein paar verkauften Wäscheklammern nicht besonders lukrativ war.

Es war also an der Zeit, neue Kunden anzuwerben. Zu diesem Zwecke bastelte ich noch mehr Produkte, fotografierte sie mit der Digitalkamera meiner Mama und designte einen wunderschönen "LollyLoop-Katalog" in Word.


Diesen Katalog schickte ich mit einem Rabattcoupon an ein paar Freunde, die mir ihre Mailadresse gegeben haben. Ein paar Newsletter mit neuen Produkten und sogar einem Gewinnspiel folgten. Ich weiß noch, dass mich der Vater einer Freundin immer fragte, wann denn wieder ein neuer Newsletter käme, wenn ich sie besuchte.

Schreib mir gerne mal in die Kommentare, ob Du Dich noch an das Pou Handyspiel erinnerst :D

Auch wenn ich hier schon mehr Spaß hatte, wurde mein Taschengeld für die Materialkosten aus meinem lokalen Bastelladen immer weniger. Ich konnte zwar ein paar Produkte verkaufen, konnte aber bei Weitem die Kosten nicht decken.

Deshalb wurde aus dem Newsletter 2013 dieser Blog. Mach dich gefasst, die erste Variante wirst du nicht wiedererkennen...


Seitdem kannst du hier miterleben, wie ich langsam gelernt habe, dass eine Torte nicht nur aufeinander gestapelte Kuchen sind (die Anleitung für meine frühere Variante einer Geburtstagstorte kannst du hier finden, gern geschehen). Ich habe kochen gelernt, indem ich vegane Rezepte für den Blog entwickelt habe. Die liebe Jill von Jills Welt hat mir hier ein Interview ermöglicht und auch Shelley von From Shelley With Love durfte ich hier interviewen.

Ein persönliches Highlight ist übrigens mein Post über meine Lieblingsart Kaffee zu trinken. Du kannst ihn hier finden und von meinem 15-jährigen Ich das beste Rezept für eine Kaffee-Milch erklären lassen :)

Die Planung für das Blog Design, das ich bis Oktober 2018 verwendet habe

Nach einer Weile habe ich in einen Online-Kurs von A Beatiful Mess investiert und habe ein paar Reihen gestartet. Am meisten Liebe habe ich in die mit dem Namen "Get the feeling of..." gesteckt, in der ich verschiedene Länder mit passenden Rezepten vorgestellt habe.

Meine Planung für die Get the feeling of... Reihe

Und - nicht zu vergessen - meine Freundin Karo hat mir vorübergehend mit ein paar Posts geholfen, später dann die liebe Caro.

Und nach einer Blogpause sind wir dann wieder hier gelandet - juhu!

Ich hoffe, du hast den kleinen Rückblick der Geschichte von lollyloop genossen (insbesondere die Anfänge - cringe!).

x Anna

Donnerstag, 7. Februar 2019

WIE DU DEINE WOCHE IN 3 SCHRITTEN PRODUKTIVER GESTALTEST

Für viele fängt bald die Klausurenphase und die Semesterferien an. Da verfällt man schnell dem Aufschieberitis und ist weniger produktiv, was zu einem dauernden schlechten Gewissen führt (Netflix Marathon, anyone?).
Mir geht es auf jeden Fall ohne festen Plan sehr schnell so. Wenn man frei hat, ist das ja kein Problem, man muss ja nicht immer produktiv sein, aber vor einer Klausur oder auch während des Semesters oder auch der Schulzeit ist ein Plan schon sinnvoll.

Ich habe deshalb letzten Herbst angefangen, mir immer wieder feste Zeitpläne zu setzen und habe diese in meinem Bullet Journal festgehalten.


Das Wichtigste für einen Wochenplan, der auch funktioniert, ist, dass man flexibel bleibt (das Leben lässt sich nunmal nicht immer planen und man muss sich in den Fällen auch nicht schlecht fühlen) und den Plan immer wieder reflektiert. Wenn etwas nicht mehr funktioniert, gibt es auch keinen Grund, es weiterhin zu tun. Aber Schritt für Schritt:

1. Schreibe Dir auf, was für feste Termine jede Woche wiederkehren. 
Dazu können Schule, Arbeit, Uni, aber auch ein Sport, den Du regelmäßig machst, gehören. Schreibe auch Dinge wie Lernen, Haushalt und Sport und die benötigte Zeit dazu.

2. Schreibe auf, was du schon immer einmal regelmäßig machen wolltest. 
Beispiele dafür wären eine neue Sprache lernen, einen Blog starten, stricken lernen,... Setze hier Prioritäten. Es ist offensichtlich, dass Du nicht unendlich viel Zeit hast, also ist es gut zu sehen, was Dir am wichtigsten ist.


3. Mache dir ein Wochenplan in deinem Bullet Journal oder auf einem weißen Blatt Papier. 
Trage deine festen Termine ein und füge die Dinge hinzu, die auf jeden Fall gemacht werden müssen (z.B. Mittwoch von 8-15 Uhr Schule, von 16-18 Uhr lernen). Jetzt kannst Du schauen, wo noch Platz ist und die Dinge einfügen, die du zusätzlich gerne machen möchtest. Wichtig: Lass dir noch genug Zeit ohne Plan, in der du dich mit Leuten treffen kannst oder einfach deinen Abend entspannt verbringen kannst.


Ein weiterer Tipp ist das sogenannte "Batching". Hier geht es darum, den selben Aufgabentyp gesammelt an einem Tag zu machen. Du machst also nicht am Dienstag die Fotos für deinen Blog, am Mittwoch schreibst du den Post, am Donnerstag machst du die Fotos für Instagram und dann am Freitag Fotos für den nächsten Post, sondern machst alle Fotos an einem und schreibst alle Blogposts am selben oder einem anderen Tag. Das soll den Tagesablauf produktiver machen, weil man nicht ständig die Aufgaben wechselt.
Ich persönlich werde es in nächster Zeit auch einmal ausprobieren und kann auch berichten, ob das für mich funktioniert, wenn Dich das interessiert.

Wie planst Du Deine Woche?

x Anna

Sonntag, 3. Februar 2019

BAUE DIR DEINE PERFEKTE WOCHENÜBERSICHT IM BULLET JOURNAL

In den letzten Wochen habe ich das erste Mal, seit ich mein Bullet Journal führe eine Wochenübersicht entwickelt, die mir die Wochen nicht nur leichter macht, sondern bei der ich auch wirklich jeden Bestandteil regelmäßig und gerne nutze.
Als ich angefangen habe, mein Bullet Journal zu nutzen, habe ich mich sehr auf Pinterest oder YouTube inspirieren lassen und die Spreads mit nur minimalen Änderungen übernommen. Wenn mir etwas nichts gebracht hat, dachte ich mir nichts weiter dabei, das musste halt drin sein, damit die Seite noch schön aussieht. Wer sich mit dem Bullet Journal System von Ryder Carroll beschäftigt hat, weiß, dass das nun wirklich nicht der Sinn eines Bujos ist.
Damit du zwischen den Mengen an möglichen Weekly Spreads eins gestalten kannst, das dir in deinem Leben und deinen Zielen unterstützt, habe ich in diesem Post die Schritte gesammelt, die mir dabei geholfen haben. Sie sind nicht nur eine gute Möglichkeit für Bujo-Anfänger, ihre ganz eigenen Spreads zu entwickeln, sondern auch für die unter euch, die sich in letzter Zeit vielleicht etwas uninspiriert gefühlt haben, wenn sie ihr Bullet Journal aufgeschlagen haben.

Minimalistische Wochenübersicht inspiriert von hier

1. Lass dich inspirieren.

Ja, auch wenn ich oben geschrieben habe, dass ich einen Großteil meiner ersten Wochenübersichten von anderen Bullet Journalern übernommen habe, denke ich, dass dies der erste Schritt sein sollte. Man sollte bloß nicht hier aufhören.
Suche dir auf deiner liebsten Social Media Plattform verschiedenste Wochenübersichten heraus und probiere sie aus. Wenn du erst mit Bullet Journalling anfängst, solltest du allerdings davor noch das System verstanden haben. Ryder Carroll, der Erfinder des Bullet Journals, erklärt es hier gut in einem kurzen Video und einem etwas ausführlicheren Artikel.

Ich experimentiere gerne, auch wenn ich weiß, was für mich funktioniert. Diese Wochenübersicht ist inspiriert von hier.

2. Evaluiere jede deiner Wochenübersichten.

Schaue dir die Wochenübersichten an, die du in den vergangen Wochen benutzt hast. Vielleicht fallen dir hier schon Dinge auf, die du nicht genutzt hast oder die dir keinen Mehrwert gebracht haben. Ich habe zum Beispiel gemerkt, dass ich keine extra Spalte für die wöchentlichen Events brauche. Mir reicht es, sie am jeweiligen Tag zu vermerken. Mir reicht außerdem eine Spalte für das Wochenende, weil ich da normalerweise weniger Dinge zu tun habe und der Sonntag  in meiner Wochenübersich sehr häufig leer blieb.

Die Wochenübersicht mit genauem Zeitplan aus meinem November Setup

3. Überlege dir, was dir fehlt, um dich in deinen Zielen zu unterstützen und zu motivieren.

Jetzt weißt du schon, was du an schon bestehenden Übersichten gebrauchen und nicht gebrauchen kannst. Das heißt aber nicht, dass du alles hast, was du brauchst. Überlege dir, was du noch brauchst. Ich habe zum Beispiel schon vor einiger Zeit gemerkt, dass es mir hilft, einen Fokus für mich, die Uni und Soziales für die Woche zu haben. Vielleicht merkst du auch, dass du bestehende Elemente anpassen kannst. Ich habe beispielsweise sehr lange jede Woche den Platz für ein Brain Dump genutzt, aber vor Kurzem gemerkt, dass es mir noch mehr bringt, dieses in Ziele und Projekte aufzuteilen, weil ich so die Monatsziele besser übernehmen kann.

4. Sortiere die gesammelten Bestandteile des perfekten Weekly Spreads aus.

Wenn du nur eine handvoll Bestandteile insgesamt gesammelt hast, kannst du diesen Schritt auch überspringen. Wenn es dir aber so geht wie es mir ging, nämlich dass du jetzt mehr Ideen für die Übersicht hast als du realistischerweise ausfüllen wirst, filtere nur die essentiellen Bestandteile heraus. Den Rest kannst du trotzdem auf einer Liste behalten, vielleicht möchtest du den einen oder anderen Bestandteil ja in Zukunft verwenden.

Meine Go-To Wochenübersicht

5. Bastle dir deine Wochenübersicht aus den übrigen Bestandteilen.

Jetzt kommt der spaßigste Schritt. Bastle dir deine perfekte Wochenübersicht. Probiere hier verschiede Layouts aus. Was gefällt dir am besten und wie wirst du die Übersicht am ehesten nutzen? Wenn du fertig bist, solltest du eine Übersicht haben, die du auch wirklich nutzt und liebst und deren Bestandteile dich weiter bringen.

Wochenübersicht mit Zeitplan inspiriert von hier

6. Bleibe flexibel.

Herzlichen Glückwunsch, du hast deine aktuell perfekte Wochenübersicht gestaltet. Weil sich deine Bedürfnisse aber vermutlich in Zukunft immer mal wieder verändern werden, solltest du Schritt zwei bis fünf regelmäßig wiederholen. Hierzu kommt dir vielleicht auch die Liste aus Schritt 4 zu Gute. Experimentiere mit verschiedenen Bestandteilen, bis du wieder das Gefühl hast eine gute Kombination für dich gefunden zu haben.


Das dürfte dir auch dabei helfen, dein Bullet Journal regelmäßig zu nutzen und dich inspiriert zu fühlen, wenn du dein Bujo aufschlägst.

Was für Bestandteile dürfen in deinem perfekten Weekly Spread nicht fehlen?

x Anna