Donnerstag, 28. Februar 2019

MEIN MONAT: FEBRUAR 2019 - AUSSTELLUNG VISUELLE KOMMUNIKATION

Das ist passiert:

Mein erstes Semester "Visuelle Kommunikation" wurde mehr oder weniger Anfang Februar mit einer Ausstellung abgeschlossen. Dafür haben wir die erste Februarwoche mit dem Aufbau und der Ausstellung selbst verbracht, die halbe zweite Woche haben wir dann wieder abgebaut.


Danach habe ich direkt mit meiner Hausarbeit, die die letzte Aufgabe dieses Semester ist, angefangen, um sie möglichst bald fertig zu bekommen.
In der Woche danach bin ich in meine Heimat gefahren und habe dort ein paar schöne Tage mit meiner Familie verbracht und meinen Geburtstag gefeiert.
Diese Woche versuche ich noch einmal, mit meiner Hausarbeit so weit wie möglich zu kommen, weil ich dann noch einmal meine Familie besuchen fahre und dort nicht so viel arbeiten möchte.
 


Das habe ich gelesen:

Neben gefühlt tonnenweise Lektüre für meine Hausarbeit habe ich diesen Monat "Moonology" von Yasmin Boland gelesen, was ganz interessant war, aber wohl nicht mein Lieblingsbuch wird. Ich habe noch nicht besonders viele spirituellen Bücher gelesen, wodurch mir ein paar Konzepte des Buches etwas abstrakt und "wischiwaschi" vorkamen. Trotzdem fand ich die Grundidee, im Einklang mit den Mondphasen zu leben, ganz schön und werde ein paar der vorgeschlagenen Rituale im März ausprobieren.
Das zweite Buch, das ich gelesen habe, war "Steal Like An Artist" von Austin Kleon, das ich wirklich inspirieren fand und auf jeden Fall weiterempfehlen würde. Meine Mama hat es auch gelesen und war begeistert.

 

Das habe ich gehört:

Im Februar habe ich es mir zu meiner Aufgabe gemacht, beim Putzen oder auch auf den Zugfahrten nach Hause meine Podcastliste abzuarbeiten, sodass ich irgendwann wieder auf dem aktuellen Stand bin. Besonders gerne gehört habe ich dabei die Deliciously Ella Podcast und Hal Elrods "Archieve Your Goals" Podcast.

Die Playlist, die ich sehr viel gehört habe, war "in my elements" von Kalyn Nicholson.


 

Das habe ich gerne gegessen:

Meine absoluter Favorit war diesen Monat diese Lauchquiche. Ich habe sie sowohl normal gemacht (kam bei meinen Geburtstagsgästen sehr gut an), als auch glutenfrei, was sehr lecker war. Dafür habe ich einfach nur das Mehl durch glutenfreies Mehl ersetzt - hat super geklappt.
Auch sehr lecker ist dieses Rezept für Mac'n'Cheese. Ich hatte weder Kuhmilch noch normale Butter da und habe es mit Soja-Reismilch und Pflanzenbutter gemacht - war trotzdem superlecker).
Mein Lieblingsfrühstück ist im Moment ein selbstgemixtes Müsli (Haferflocken, Chiasamen, Hanfsamen, Walnusskerne, Sonnenblumenkerne und Sultaninen) mit Apfel, Banane und Sojajoghurt. Das Müsli habe ich mir auf Vorrat gemixt, sodass ich weniger als fünf Minuten brauche um mein Frühstück morgens zu machen - inklusive Aufräumen danach!

 

Das sind meine Pläne für den März:

Der März wird bei mir vermutlich relativ entspannt. Ich werde meine Hausarbeit fertig schreiben und in meine Heimat fahren.
Ansonsten möchte ich mich gerne etwas besser in Adobe Illustrator einarbeiten, damit ich nächstes Semester weniger Probleme mit dem Designen am Computer habe.
Außerdem möchte ich gerne in eine Routine kommen, damit nächstes Semester etwas weniger chaotisch wird, und den alljährlichen Frühlingsputz machen.

Was sind Deine Pläne für den März?

x Anna

Sonntag, 24. Februar 2019

BACK TO THE BASICS - MINIMAL MARCH PLAN WITH ME

Der Februar ist schon wieder fast vorbei, was eins bedeutet: ein neues Plan with Me für den März!

In den letzten beiden Monaten kam es mir immer mehr so vor, als ob ich den eigentlichen Grund für mein Bullet Journal aus den Augen verloren habe: mir den Alltag zu erleichtern.
Ich habe Pinterest-Spreads ausprobiert, aufwändige Tracker gemacht und total hohe künstlerische Ansprüche an mich gestellt, die mich eher in meiner Kreativität gehindert haben, weshalb ich mich für das Thema "Back to the Basics" im März entschieden habe.

Das ist mein erster Versuch im Minimal Bullet Journalling, aber so kann ich mich auf die wesentlichen Punkte des Bullet Journals konzentrieren und es artet nicht in Stress aus. Wenn Du ein Bullet Journal Anfänger bist, würde ich dir empfehlen, so auch erst einmal anzufangen, damit Du die Basics lernen kannst, ohne den Anspruch zu haben, dass das Journal danach ein Kunstwerk ist.


Zuerst kommt wie jeden Monat die Cover Page bei mir. Hier schaue ich auf den letzten Monat zurück und setze mir Ziele für den neuen Monat.


Mein Überblick ist diesen Monat kein Meisterwerk geworden, aber das ist vollkommen in Ordnung. Ich werde den halben März unterwegs sein, deshalb eignet sich das Layout besonders gut. Trotzdem habe ich mir auch Platz für Ziele und Projekte gelassen, damit ich meine Q1 Goals vielleicht tatsächlich schaffe.


Ein Basic in meinen monatlichen Spreads ist der Gratitude Tracker, in dem ich jeden Abend kurz aufschreibe, wofür ich an dem Tag dankbar war.

Ich habe mich außerdem diesen Monat an einem simpleren Habit Tracker probiert, nachdem ich im Februar mit meinen Gewohnheiten vor lauter Stress kläglich gescheitert bin. Trotz Allem habe ich versucht, die Gewohnheiten, die ich hier tracken möchte, simpel zu halten. Es handelt sich um die Dinge, die ich regelmäßig machen muss, damit es mir gut geht und zum Thema "Back to the Basics" passen.


Ich habe außerdem mein erstes Level 10 Life Spread ausprobiert. In diesem Post erlärt Boho Berry sehr gut, was das Spread ist und wie es funktioniert.
Ganz grob zusammengefasst bewertet man dabei verschiedene Aspekte des eigenen Lebens und setzt sich darauf aufbauend Ziele.


Das letzte Spread ist eine sehr simple Wochenübersicht. Um den Überblick zu behalten, habe ich mir unter dem Datum ein wenig Platz gelassen, um die Ereignisse der Woche aufzuschreiben. Darunter ist dann Platz für sowohl meine To-Dos, als auch kurze Einträge, in denen ich den Tag zusammenfassen kann.

Ich wünsche Dir einen tollen Start in den März!

x Anna

Donnerstag, 21. Februar 2019

WIE MEINE BEWERBUNG ABLIEF - BEWERBUNG VISUELLE KOMMUNIKATION / KOMMUNIKATIONSDESIGN

Die Abiturzeit rückt für viele näher und damit auch die Studienbewerbung.
Ich habe mich nach langem Überlegen dafür entschieden, mich für den Studiengang "Kommunikationsdesign" und "Visuelle Kommunikation" zu bewerben.
Glücklicherweise hatte ich auch Erfolg damit und studiere jetzt im schönen Weimar Visuelle Kommunikation :)

Vielleicht ist das ja auch etwas, dass Du gerne machen möchtest, weshalb ich gerne heute und in den kommenden Wochen meine Erfahrungen zur Bewerbung mit dir teilen will.

Die Informationen im Internet sind meiner Meinung nach sehr verwirrend. Jede Fachhochschule oder Uni schien die Bewerbung und Anforderungen an die Mappe anders zu handhaben. Und mir kam es so vor, als wüsste keiner so genau, was eigentlich konkret von mir gefordert wurde.

Nun ja, fangen wir am Anfang an. Heute möchte ich Dir erzählen, wie meine Bewerbung ablief. Es geht natürlich nicht um richtig oder falsch, ich rede einfach nur von meinen persönlichen Erfahrungen und meiner Meinung. Bei den Bildern handelt es sich um Handyfotos, die ich in der Zeit der Bewerbung gemacht habe. :)

Meine Versuche, die Zeichen-Basics für die Mappe zu lernen

Ich habe mich an drei Fachhochschulen im Studiengang "Kommunikationsdesign" und an einer Uni für "Visuelle Kommunikation" beworben.

Mein erster Schritt war die Recherche. Nachdem ich mich entschieden hatte, wo ich mich bewerben will, ging die Recherche los. Wer will was?

 

Mein Ablauf der Bewerbung an den verschiedenen Hochschulen


Schon allein bei den wenigen Hochschulen, bei denen ich mich beworben habe, gab es Unterschiede im Ablauf. Wichtig ist, dass Du dich frühzeitig über die Fristen und den Ablauf deiner Favoriten informierst (am besten jetzt schon).

Bei mir lief es so:

 

Uni

  1.  Online-Anmeldung 
  2. Zusendung der Aufgabenstellung einer Hausaufgabe per Mail von der Uni
  3. Hausaufgabe bearbeiten und  mit Papierkram (Lebenslauf, Zeugnis,...) an Uni senden
  4. Einladung zum Mappengespräch (Mappe konnte man direkt wieder mitnehmen)

Fachhochschule 1

  1. Online eine Hausaufgabe abrufen
  2. Diese nach bestimmten Kriterien bearbeiten und mit meinem Papierkram an die Hochschule senden
  3. Bei erfolgreich bestandener Hausaufgabe: Einladung zum Mappengespräch (Mappe konnte man direkt wieder mitnehmen)

Fachhochschule 2

  1. Hausaufgabe online abrufen
  2. Papierkram an die Hochschule senden - Einladung zu Eignungsprüfung und Mappengespräch
  3. Hausaufgabe bearbeiten und hochladen
  4. An Eignungsprüfung teilnehmen
  5. An Mappengespräch teilnehmen (Mappe konnte man direkt wieder mitnehmen)
  6. Bei erfolgreich bestandener Eignungsprüfung, Mappengespräch und Hausaufgabe (Gesamtnote): Möglichkeit der Immatrikulation (Voraussetzung: Praktikum bei gestalterischem Unternehmen)

Fachhochschule 3

  1. Mappe mit Papierkram an Hochschule senden
  2. Bei überzeugender Mappe: Einladung zum Mappengespräch

Die Mappe


Sehr früh war also klar: Jeder wollte eine Mappe mit von mir gefertigten Arbeiten sehen. Glücklicherweise würde ich für meine Favoriten nur eine Mappe brauchen, die ich minimal variieren könnte, weil ich sie ja nach jedem Mappengespräch direkt wieder mit nach Hause nehmen konnte.


Ich habe zwar immer schon gerne kreative Dinge gemacht, bin aber weder eine besonders begabte und begeisterte Zeichnerin, noch hatte ich in meiner Freizeit Dinge gestaltet, die ich in die Mappe hätte tun können. Also fing ich an, Arbeiten für die Mappe anzufertigen (die fertigen Ergebnisse zeige ich Dir in einem gesonderten Blogpost).

Die Hausaufgabe


Neben der Mappe habe ich die verschiedenen Hausaufgaben bearbeitet. Bei der Uni hatte ich die Wahl zwischen zwei Aufgaben mit sehr wenig Einschränkungen. Bei Fachhochschule 1 war ein Thema vorgegeben, ohne weitere Erklärung, also sehr frei. Fachhochschule 2 wollte einen einminütigen Film zu einem Thema sehen, bei dem noch mehrere weitere Unteraufgaben vorgegeben waren.

An der Arbeit für meinen Stop-Motion Film

Anfangs war ich mit den Themen etwas überfordert. Ich habe dann aber mit anderen Leuten darüber geredet und mir sehr viele Gedanken gemacht. Ideen wurden weiterentwickelt, verworfen, neue gefunden... Und schließlich habe ich es geschafft, für jede Aufgabe etwas zu machen, mit dem ich am Ende zufrieden war. Und es hat sich gelohnt - ich wurde bei allen drei meiner Favoriten am Ende angenommen.

Das Mappengespräch


An drei der vier Hochschulen, an denen ich mich beworben habe, durfte ich zu einem Mappengespräch kommen. Ich war vorher natürlich ziemlich nervös, weil ich nicht wirklich wusste, wie das Ganze ablaufen würde und wie Leute auf meine Arbeiten reagieren würden (ich habe keine Mappenberatung gemacht, hatte aber Betreuung von einem Künstler und Mallehrer beim Gestalten der Mappe).

Mein erstes Gespräch war an Fachhochschule 2. Hier wurden wir in kleinen Gruppen aufgerufen und durften unsere Arbeiten auf je einem Tisch ausbreiten. Dann kamen Profs und Studenten herein, die um die Tische gingen und Fragen zu den Arbeiten stellten und sie sich anschauten. Das Ganze war relativ entspannt und angenehm, weil es eher den Charakter von einer Ausstellung hatte.

Bei Fachhochschule 1 wurde man von einem Studenten aufgerufen, der einem die Hausaufgabe aushändigte und Fragen beantwortete. Dann durfte man seine Sachen in einem Raum ausbreiten. Nach kurzer Zeit kam eine kleine Gruppe von sehr freundlichen Profs herein, die sich die Arbeiten anschauten, ein paar Fragen stellten und dann den Raum wieder verließen.

Das Mappengespräch bei Fachhochschule 1

Im Gespräch an der Uni wurde ich in einen Raum geholt, in dem Profs, künstlerische Mitarbeiter und ein paar Studenten saßen und breitete meine Arbeiten auf einem Tisch aus. Nach ein paar allgemeinen Fragen wurden die Arbeiten angesehen und Fragen dazu sowie zur Motivation für das Studium an der Uni gestellt. Ich wurde auch gefragt, ob und wo ich mich noch beworben habe, was mein Favorit wäre und worauf ich mich im Studium am ehesten freuen würde.
Alle Gespräche dauerten nicht länger als 15 Minuten.

Wie schon erwähnt, möchte ich die Details zu meiner Mappe in einem anderen Post mit Dir teilen, aber wenn Du Fragen zum Ablauf meiner Bewerbung oder dem Mappengespräch hast, werde ich sie gerne so gut wie möglich beantworten. Schreibe mir gerne auch eine Mail (lollyloop.info@gmail.com), wenn du noch Fragen zur Bewerbung hast oder Postwünsche zu dem Thema.

x Anna