Sonntag, 3. Februar 2019

BAUE DIR DEINE PERFEKTE WOCHENÜBERSICHT IM BULLET JOURNAL

In den letzten Wochen habe ich das erste Mal, seit ich mein Bullet Journal führe eine Wochenübersicht entwickelt, die mir die Wochen nicht nur leichter macht, sondern bei der ich auch wirklich jeden Bestandteil regelmäßig und gerne nutze.
Als ich angefangen habe, mein Bullet Journal zu nutzen, habe ich mich sehr auf Pinterest oder YouTube inspirieren lassen und die Spreads mit nur minimalen Änderungen übernommen. Wenn mir etwas nichts gebracht hat, dachte ich mir nichts weiter dabei, das musste halt drin sein, damit die Seite noch schön aussieht. Wer sich mit dem Bullet Journal System von Ryder Carroll beschäftigt hat, weiß, dass das nun wirklich nicht der Sinn eines Bujos ist.
Damit du zwischen den Mengen an möglichen Weekly Spreads eins gestalten kannst, das dir in deinem Leben und deinen Zielen unterstützt, habe ich in diesem Post die Schritte gesammelt, die mir dabei geholfen haben. Sie sind nicht nur eine gute Möglichkeit für Bujo-Anfänger, ihre ganz eigenen Spreads zu entwickeln, sondern auch für die unter euch, die sich in letzter Zeit vielleicht etwas uninspiriert gefühlt haben, wenn sie ihr Bullet Journal aufgeschlagen haben.

Minimalistische Wochenübersicht inspiriert von hier

1. Lass dich inspirieren.

Ja, auch wenn ich oben geschrieben habe, dass ich einen Großteil meiner ersten Wochenübersichten von anderen Bullet Journalern übernommen habe, denke ich, dass dies der erste Schritt sein sollte. Man sollte bloß nicht hier aufhören.
Suche dir auf deiner liebsten Social Media Plattform verschiedenste Wochenübersichten heraus und probiere sie aus. Wenn du erst mit Bullet Journalling anfängst, solltest du allerdings davor noch das System verstanden haben. Ryder Carroll, der Erfinder des Bullet Journals, erklärt es hier gut in einem kurzen Video und einem etwas ausführlicheren Artikel.

Ich experimentiere gerne, auch wenn ich weiß, was für mich funktioniert. Diese Wochenübersicht ist inspiriert von hier.

2. Evaluiere jede deiner Wochenübersichten.

Schaue dir die Wochenübersichten an, die du in den vergangen Wochen benutzt hast. Vielleicht fallen dir hier schon Dinge auf, die du nicht genutzt hast oder die dir keinen Mehrwert gebracht haben. Ich habe zum Beispiel gemerkt, dass ich keine extra Spalte für die wöchentlichen Events brauche. Mir reicht es, sie am jeweiligen Tag zu vermerken. Mir reicht außerdem eine Spalte für das Wochenende, weil ich da normalerweise weniger Dinge zu tun habe und der Sonntag  in meiner Wochenübersich sehr häufig leer blieb.

Die Wochenübersicht mit genauem Zeitplan aus meinem November Setup

3. Überlege dir, was dir fehlt, um dich in deinen Zielen zu unterstützen und zu motivieren.

Jetzt weißt du schon, was du an schon bestehenden Übersichten gebrauchen und nicht gebrauchen kannst. Das heißt aber nicht, dass du alles hast, was du brauchst. Überlege dir, was du noch brauchst. Ich habe zum Beispiel schon vor einiger Zeit gemerkt, dass es mir hilft, einen Fokus für mich, die Uni und Soziales für die Woche zu haben. Vielleicht merkst du auch, dass du bestehende Elemente anpassen kannst. Ich habe beispielsweise sehr lange jede Woche den Platz für ein Brain Dump genutzt, aber vor Kurzem gemerkt, dass es mir noch mehr bringt, dieses in Ziele und Projekte aufzuteilen, weil ich so die Monatsziele besser übernehmen kann.

4. Sortiere die gesammelten Bestandteile des perfekten Weekly Spreads aus.

Wenn du nur eine handvoll Bestandteile insgesamt gesammelt hast, kannst du diesen Schritt auch überspringen. Wenn es dir aber so geht wie es mir ging, nämlich dass du jetzt mehr Ideen für die Übersicht hast als du realistischerweise ausfüllen wirst, filtere nur die essentiellen Bestandteile heraus. Den Rest kannst du trotzdem auf einer Liste behalten, vielleicht möchtest du den einen oder anderen Bestandteil ja in Zukunft verwenden.

Meine Go-To Wochenübersicht

5. Bastle dir deine Wochenübersicht aus den übrigen Bestandteilen.

Jetzt kommt der spaßigste Schritt. Bastle dir deine perfekte Wochenübersicht. Probiere hier verschiede Layouts aus. Was gefällt dir am besten und wie wirst du die Übersicht am ehesten nutzen? Wenn du fertig bist, solltest du eine Übersicht haben, die du auch wirklich nutzt und liebst und deren Bestandteile dich weiter bringen.

Wochenübersicht mit Zeitplan inspiriert von hier

6. Bleibe flexibel.

Herzlichen Glückwunsch, du hast deine aktuell perfekte Wochenübersicht gestaltet. Weil sich deine Bedürfnisse aber vermutlich in Zukunft immer mal wieder verändern werden, solltest du Schritt zwei bis fünf regelmäßig wiederholen. Hierzu kommt dir vielleicht auch die Liste aus Schritt 4 zu Gute. Experimentiere mit verschiedenen Bestandteilen, bis du wieder das Gefühl hast eine gute Kombination für dich gefunden zu haben.


Das dürfte dir auch dabei helfen, dein Bullet Journal regelmäßig zu nutzen und dich inspiriert zu fühlen, wenn du dein Bujo aufschlägst.

Was für Bestandteile dürfen in deinem perfekten Weekly Spread nicht fehlen?

x Anna

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