Donnerstag, 7. Februar 2019

WIE DU DEINE WOCHE IN 3 SCHRITTEN PRODUKTIVER GESTALTEST

Für viele fängt bald die Klausurenphase und die Semesterferien an. Da verfällt man schnell dem Aufschieberitis und ist weniger produktiv, was zu einem dauernden schlechten Gewissen führt (Netflix Marathon, anyone?).
Mir geht es auf jeden Fall ohne festen Plan sehr schnell so. Wenn man frei hat, ist das ja kein Problem, man muss ja nicht immer produktiv sein, aber vor einer Klausur oder auch während des Semesters oder auch der Schulzeit ist ein Plan schon sinnvoll.

Ich habe deshalb letzten Herbst angefangen, mir immer wieder feste Zeitpläne zu setzen und habe diese in meinem Bullet Journal festgehalten.


Das Wichtigste für einen Wochenplan, der auch funktioniert, ist, dass man flexibel bleibt (das Leben lässt sich nunmal nicht immer planen und man muss sich in den Fällen auch nicht schlecht fühlen) und den Plan immer wieder reflektiert. Wenn etwas nicht mehr funktioniert, gibt es auch keinen Grund, es weiterhin zu tun. Aber Schritt für Schritt:

1. Schreibe Dir auf, was für feste Termine jede Woche wiederkehren. 
Dazu können Schule, Arbeit, Uni, aber auch ein Sport, den Du regelmäßig machst, gehören. Schreibe auch Dinge wie Lernen, Haushalt und Sport und die benötigte Zeit dazu.

2. Schreibe auf, was du schon immer einmal regelmäßig machen wolltest. 
Beispiele dafür wären eine neue Sprache lernen, einen Blog starten, stricken lernen,... Setze hier Prioritäten. Es ist offensichtlich, dass Du nicht unendlich viel Zeit hast, also ist es gut zu sehen, was Dir am wichtigsten ist.


3. Mache dir ein Wochenplan in deinem Bullet Journal oder auf einem weißen Blatt Papier. 
Trage deine festen Termine ein und füge die Dinge hinzu, die auf jeden Fall gemacht werden müssen (z.B. Mittwoch von 8-15 Uhr Schule, von 16-18 Uhr lernen). Jetzt kannst Du schauen, wo noch Platz ist und die Dinge einfügen, die du zusätzlich gerne machen möchtest. Wichtig: Lass dir noch genug Zeit ohne Plan, in der du dich mit Leuten treffen kannst oder einfach deinen Abend entspannt verbringen kannst.


Ein weiterer Tipp ist das sogenannte "Batching". Hier geht es darum, den selben Aufgabentyp gesammelt an einem Tag zu machen. Du machst also nicht am Dienstag die Fotos für deinen Blog, am Mittwoch schreibst du den Post, am Donnerstag machst du die Fotos für Instagram und dann am Freitag Fotos für den nächsten Post, sondern machst alle Fotos an einem und schreibst alle Blogposts am selben oder einem anderen Tag. Das soll den Tagesablauf produktiver machen, weil man nicht ständig die Aufgaben wechselt.
Ich persönlich werde es in nächster Zeit auch einmal ausprobieren und kann auch berichten, ob das für mich funktioniert, wenn Dich das interessiert.

Wie planst Du Deine Woche?

x Anna

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